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Andri’s & Flurina’s Bike-Tour auf den Piz Pazzola

 

Herbst – trüb, kalt und die beste Zeit, zu Hause zu bleiben – für viele.

Herbst, schön, kalt und die beste Zeit, nach draußen zu gehen – für alle anderen, die nicht aus Zucker sind.

Die zwei leidenschaftlichen Outdoorsportler Andri und Flurina aus der Schweiz gehören zur zweiten Kategorie, und packten, wie so oft, das Enduro Bike und erkundeten die Berge Graubündens. Diesmal war der Piz Pazzola, ein 2580 m hoher Berg in der Nähe von Disentis, dran. Zu Fuß? Selbstverständlich nicht. Denn Andri und Flurina fühlen sich am wohlsten, wenn sie zwei Räder unter sich haben. Und mit diesen zwei Rädern ging’s in der Oberen Surselva quer durch Heidelbeersträucher und sanfte Wiesen. Weiter hinauf Richtung Gipfel, weiter hinauf Richtung Freiheit. Der verschneite Piz Medel, der ihr Skitouren-Herz schon höher schlagen lässt, immer im Hintergrund. Immer wieder schweift der Blick in die Ferne der Berge Graubünden’s. Was da wohl für Abenteuer warten? Ganz viele. Aber vorerst hatten Andri und Flurina ihr Abenteuer vor Augen – die Abfahrt zurück in’s Tal. Fokussiertes Biken auf ihrem natürlichen Spielplatz, den Bergen Graubündens. So soll’s sein.

Herbst, schön, kalt und die allerbeste Zeit, Abenteuer zu erleben.

 

 

Bergführer Edi’s Hike & Fly von der Schesaplana

Die letzten Sommertage ausnützen, bei bester Thermik. Das war der Startschuss, um von Brand über den Bösen Tritt bzw. die Totalphütte in Richtung Schesaplana aufzubrechen und mit dem Gleitschirm wieder einmal die Welt von oben zu sehen. Nach 2 Stunden Aufstieg mit meinem 13kg-Rucksack geht’s los. Doch davor noch ein PeakBar als Stärkung. Die Probleme unten lassen – im wahrsten Sinne.  Und die Natur auf eine ganz andere Weise zu genießen. Völlig entspannt. Nur ich und meine Berge. Bis ich wieder im Tal gelandet bin. Doch solche Tagen brennen sich in mein Gedächnis ein, wie nichts anderes. Wie so viele Tage in meinem Leben als Bergführer und Leiter der Alpinschule Bergaufbergab.

Warum das Ganze? Weil’s einfach schön ist!

Outdoor für mich? “Mein Beruf, meine Leidenschaft!”

Michaela’s Klettersteig-Tour auf die Sulzfluh

Der Rätikon, wunderbares Kalkgestein, wunderbare Gipfel. Von den Drei Schwestern über die Zimba bis hin zur Sulzfluh lässt jedes Tal, jeder Gipfel das Outdoor-Herz höher schlagen. Natürlich auch meines. Und die idealen Bedingungen an diesem Spätsommertag lassen mein Herz noch höher schlagen.
Genauer gesagt bis auf 2817 Meter. Genau gesagt bis auf die Sulzfluh.

Bergschuhe, Klettergurt, Klettersteigset – check! Über wunderschöne und saftig grüne Wiesen ging es zum Einstieg in die Vertikale. Tiefblicke garantiert, Abenteuer garantiert. Schritt für Schritt, Leiter über Leiter ging es in Richtung Sulzfluh Gipfel. Der atemberaubende Blick in das Prättigau motivierte – motivierte auf den Gipfel, motivierte aber auch auf das anschließende “Entspannungsbad” im Partnunsee. Immer höher, immer schöner, je näher ich dem Gipfel kam. Da steh ich, voller Freude – auf 2817 Meter. Der Blick schweift über das Berninagebiet – dem Festsaal der Alpen – bis ins Berner Oberland, ergänzt durch Tiefblicke ins Gauertal. Wie sich das Aufstehen rentiert hat. Und ist mal unterwegs, will man fast nicht mehr nach Hause. Zu schön, diese absolute Freiheit in unberührter Natur.

Outdoor für mich? “In unberührter Natur absolute Freiheit genießen.”

Dominik erklimmt die Kirchlispitzen

Stirnlampe an, Rucksack auf, meinen veganen Energieriegel dabei – auf geht’s. Das Gefühl, wenn ich frühmorgens aufbreche, ist für mich das Schönste. Raus aus dem normalen Alltag, rein in das Abenteuer, das einerseits Herausforderung, andererseits purer Genuss ist. Man vergisst alles und ist nur auf den Moment konzentriert und fokussiert. Über den Jägersteig ging es zum Lünersee und anschließend Richtung Schweizer Tor. Die Sicht zu den Kirchlispitzen motivierte. Freude stieg auf. Am Fuße des Gipfels ging es zur Route “Nordverschneidung”. Eine Kletterroute im 4 Grad. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Das Gestein war optimal und machte Lust auf Mehr. Mehr von der Freiheit, mehr vom Abenteuer. Nach einer dreistündigen Klettertour und nach dem Genuss meines PeakBar seilten wir uns über eine spannende Abseilpiste ab. Der Abschluss-Adrenlinausstoß war gesichert. So soll’s sein! Und mit einem Lächeln wieder hinab ins Tal. Zurück im Alltag, aber mit schönen Erinnerungen!

Outdoor für mich? “Das herrliche Gefühl, wenn ich am Gipfel angekommen bin und ich am Abend über die Erlebnisse lächelnd zurückblicken kann.”