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Michaela’s Klettersteig-Tour auf die Sulzfluh

Der Rätikon, wunderbares Kalkgestein, wunderbare Gipfel. Von den Drei Schwestern über die Zimba bis hin zur Sulzfluh lässt jedes Tal, jeder Gipfel das Outdoor-Herz höher schlagen. Natürlich auch meines. Und die idealen Bedingungen an diesem Spätsommertag lassen mein Herz noch höher schlagen.
Genauer gesagt bis auf 2817 Meter. Genau gesagt bis auf die Sulzfluh.

Bergschuhe, Klettergurt, Klettersteigset – check! Über wunderschöne und saftig grüne Wiesen ging es zum Einstieg in die Vertikale. Tiefblicke garantiert, Abenteuer garantiert. Schritt für Schritt, Leiter über Leiter ging es in Richtung Sulzfluh Gipfel. Der atemberaubende Blick in das Prättigau motivierte – motivierte auf den Gipfel, motivierte aber auch auf das anschließende „Entspannungsbad“ im Partnunsee. Immer höher, immer schöner, je näher ich dem Gipfel kam. Da steh ich, voller Freude – auf 2817 Meter. Der Blick schweift über das Berninagebiet – dem Festsaal der Alpen – bis ins Berner Oberland, ergänzt durch Tiefblicke ins Gauertal. Wie sich das Aufstehen rentiert hat. Und ist mal unterwegs, will man fast nicht mehr nach Hause. Zu schön, diese absolute Freiheit in unberührter Natur.

Outdoor für mich? „In unberührter Natur absolute Freiheit genießen.“

Dominik erklimmt die Kirchlispitzen

Stirnlampe an, Rucksack auf, meinen veganen Energieriegel dabei – auf geht’s. Das Gefühl, wenn ich frühmorgens aufbreche, ist für mich das Schönste. Raus aus dem normalen Alltag, rein in das Abenteuer, das einerseits Herausforderung, andererseits purer Genuss ist. Man vergisst alles und ist nur auf den Moment konzentriert und fokussiert. Über den Jägersteig ging es zum Lünersee und anschließend Richtung Schweizer Tor. Die Sicht zu den Kirchlispitzen motivierte. Freude stieg auf. Am Fuße des Gipfels ging es zur Route “Nordverschneidung”. Eine Kletterroute im 4 Grad. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Das Gestein war optimal und machte Lust auf Mehr. Mehr von der Freiheit, mehr vom Abenteuer. Nach einer dreistündigen Klettertour und nach dem Genuss meines PeakBar seilten wir uns über eine spannende Abseilpiste ab. Der Abschluss-Adrenlinausstoß war gesichert. So soll’s sein! Und mit einem Lächeln wieder hinab ins Tal. Zurück im Alltag, aber mit schönen Erinnerungen!

Outdoor für mich? “Das herrliche Gefühl, wenn ich am Gipfel angekommen bin und ich am Abend über die Erlebnisse lächelnd zurückblicken kann.”