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Felix unterwegs in der Monte Rosa

Alagna – ein Ort, der für’s Freeriden bekannt ist. Verdient. Verdient hat man sich auch die Aussicht auf die Monte Rosa nach einer langen Autofahrt. Das Ziel vor Augen. Über die Vincentpyramide, das Balmenhorn, den Schwarzkopf und über die Ludwigshöhe ging zur Capanna Rifugio Margeritha. Wie diese Hütte über allem thront. Der Balkon über dem Abgrund. Und der Sonnenuntergang hinter dem Matterhorn. So kann man einen wunderschönen Tag ausklingen lassen. Ohne Stress, in einer stressfreien, aber so wunderschönen Umgebung.

Outdoor für mich? „Stress abbauen in einer stressfreien Umgebung“

Dominik erklimmt die Kirchlispitzen

Stirnlampe an, Rucksack auf, meinen veganen Energieriegel dabei – auf geht’s. Das Gefühl, wenn ich frühmorgens aufbreche, ist für mich das Schönste. Raus aus dem normalen Alltag, rein in das Abenteuer, das einerseits Herausforderung, andererseits purer Genuss ist. Man vergisst alles und ist nur auf den Moment konzentriert und fokussiert. Über den Jägersteig ging es zum Lünersee und anschließend Richtung Schweizer Tor. Die Sicht zu den Kirchlispitzen motivierte. Freude stieg auf. Am Fuße des Gipfels ging es zur Route “Nordverschneidung”. Eine Kletterroute im 4 Grad. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Das Gestein war optimal und machte Lust auf Mehr. Mehr von der Freiheit, mehr vom Abenteuer. Nach einer dreistündigen Klettertour und nach dem Genuss meines PeakBar seilten wir uns über eine spannende Abseilpiste ab. Der Abschluss-Adrenlinausstoß war gesichert. So soll’s sein! Und mit einem Lächeln wieder hinab ins Tal. Zurück im Alltag, aber mit schönen Erinnerungen!

Outdoor für mich? “Das herrliche Gefühl, wenn ich am Gipfel angekommen bin und ich am Abend über die Erlebnisse lächelnd zurückblicken kann.”